Kontenprüf- und Beweishilfe-Datenbanksystem EIBL®

Kein Bankkunde weiß, dass Banken und Sparkassen in den Kontoauszügen nicht den für die Zinsabrechnung und Zinskontrolle relevanten Werttag-Saldo (aus dem Zinsen gerechnet werden), sondern den irrelevanten Buchtag-Saldo (mit dem keine Zinsen gerechnet werden) bekannt machen. Banken und Sparkassen "täuschen" den Kunden über den wahren / konkreten Saldo.

Banken und Sparkassen werden, so lange der Gesetzgeber oder der Bundesgerichtshof den Täuschungen kein Ende bereitet, auch zukünftig, um Prüfungen zur Richtigkeit der Zinsabrechnungen zu erschweren, als auch zu verhindern, lediglich den irrelevanten Buchtag-Saldo, nicht aber den für die Zinsberechnung maßgeblichen Werttag-Saldo bekannt geben.

Bleiben der Einspruch des Bankkunden und die Forderung nach Wahrung der Verbraucherrechte aus, wertet das Geldinstitut dies nur zu gerne als stillschweigendes Einverständnis. Folglich dem Bankkunden auch weiterhin die Kenntnis verwehrt bleibt, die er benötigt, um die Kontoführung auf eine nicht korrekte Einstellung des Zinssatzes oder auf eine nicht korrekte Änderung der Limits (Kontostandsgrenze) zu überprüfen.

Hinzukommt, dass Kreditinstitute verstärkt ab 2008 / 2009 -und hier besonders Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken- Zinssätze und Limite zur Gewinnmaximierung und ausschließlich zum Nachteil des Kontoinhabers manipulieren. Dem Kunden durch Computerbetrug (nach § 263a StGB sanktionsfähig) "unberechtigt in die Kasse greifen", da kein Kunde in der Lage, die Zinsabrechnung seiner Hausbank auf Korrektheit zu prüfen.

Korrekte Abrechnung ist zwar die Pflicht von Banken und Sparkassen, aber daran muss man sich, "wie von ihrer Hausbank geschädigte Bankkunden zeigen", ja nicht unbedingt halten. Insbesondere "wenn man selbst in Schieflage und nur durch den Verband oder gar dem Staat vor der Pleite gerettet werden muss". Hat doch das Institut das Geld des Kunden und dieser, die vom Institut behauptete Schuld wenn "falsch abgerechnet ist". Weshalb der Kunde auch "Schuldner" genannt wird.

Banken und Sparkassen entziehen sich der Beweislast, indem sie ihre Kunden auf eine 6-wöchige Einspruchsfrist verweisen – eine Art bankwirtschaftlicher Dreisprung der so lautet: "Nicht widersprochen > Saldo anerkannt > Anspruch abgelehnt". Dem ist mitnichten so.

Der Kunde hat bei unrichtiger Saldofeststellung gemäß § 812 Abs. 2 BGB einen bereicherungsrechtlichen sowie gemäß Nr. 7 AGB von Banken und Sparkassen einen vertraglichen Anspruch auf Korrektur in Form einer Zahlungsklage und einen Anspruch auf Berichtigung / Neuberechnung -und zwar unabhängig davon, ob der Girovertrag beendet ist oder nicht (Schimansky, a.a.O. § 47 Rn. 94 f; Staub / Canaris, HGB, 2004, § 355 Rn. 212 ff.).

Nach den Vorinstanzen (Landgericht Hannover / Oberlandesgericht Celle) stellte auch der Bundesgerichtshof klar, dass die irreführende Gestaltung von Kontoauszügen zu unterlassen ist. Seither wird im Kontoauszug darauf hingewiesen, dass der erkennbare Saldo nicht der ist, der er u.U. sein könnte. Den korrekten "Werttag-Saldo" darzustellen wird aus Profitgier nach wie vor untelassen.

Bankkunden ermöglicht das Kontrollsystem der EIBL-Kontenprüfung eine detaillierte und objektive Zinsprüfung - mit dem Nachweis und Ergebnis überhöhter Zinszahlungen in beträchtlicher Höhe.

EIBL-Kontenprüfsystem  – das Original! Die zentralen Leistungsmerkmale des für Bankkunden zur Abrechnungskontrolle entwickelten Prüf- und Beweishilfe-Datenbanksystem:

  • orientiert sich an höchst- und obergerichtlicher Rechtsprechung.
  • arbeitet "mit der Genauigkeit, mit der Kreditinstitute rechnen sollten", d.h. sofern nichts anderes bestimmt, mit der deutschen Unikat 30/360 Tage Zinsusance.
  • kann sofern das Institut mit actual/360 (französische Euro-Zins-Methode) oder actual/actual (englischer Methode) rechnet, auf diese Zinsusance eingestellt werden.
  • ermittelt den entstandenen Primärschaden, welcher sich aus Kapital und bankseits mit diesem gezogenen Nutzung (welcher ebenso wie das ungerechtfertigt angeeignete Kapital nach § 818 BGB an den Geschädigten herauszugeben ist), zusammensetzt.
  • stellt Verluste aus inkorrekter Kontoführung nicht abstrakt geschätzt, sondern konkret berechnet und substantiiert dar, so am 12.12.2011 das Kammergericht (KG) Berlin in der Entscheidung 24 U 166/10).
  • Am 12.04.2006 stellte das Oberlandesgericht (OLG) Celle Az.: 3 U 3/06 fest, dass der Schwerpunkt der Neuberechnungen die der Sachverständige Eibl durchgeführt hat und die mehrere Leitzordner füllen, in der Verknüpfung verschiedener Darlehens- und Girokonten liegt, und damit weit über die Neuberechnung eines einzelnen Kontos hinaus geht. Gleichzeitig entschied der Senat, dass die Kosten, die dem Kläger durch die Erstellung des Gutachtens durch den Sachverständigen Eibl entstanden sind, als Kosten der Rechtsverfolgung nach § 91 ZPO zu erstatten wären.
  • Am 04.09.2002 korrigierte das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg Az.: 12 W 268/02 das Landgericht (LG) Nürnberg-Fürth dahingehend, dass dem die Beschwerde führenden Vorsitzenden einer Schutzgemeinschaft für Bankkunden, die erstrebte Prozesskostenhilfe zu bewilligen ist. Begründet wurde dies damit, dass hinreichende Erfolgsaussicht der Rechtsverfolgung i.S.d. § 11.4 ZPO besteht, soweit der Antragsteller den vollen Ersatz der ihm durch das in Auftrag gegebene Privatgutachten (Anm. Eibl von Eibl erstellt) entstandenen Kosten i.H.v. DM 44.370,00, also bereits über die bereits vom Landgericht berücksichtigten DM 6.655,00 hinaus. Es handele sich dabei -mangels gegenteiliger Anhaltspunkte- um ersatzfähige erforderliche Kosten der Schadensermittlung. Zweifel an der Schlüssigkeit des betreffenden Ersatzanspruches sind gegenwärtig nicht ersichtlich.

Die nominale Zinsberechnung des EIBL-Zinsstaffelrechners basiert auf allgemein anerkannten finanzmathematischen Verfahren, welche jederzeit über andere Hilfsmittel nachvollzogen werden können (Taschenrechner, Programme anderer Hersteller, wie z.B. mittels des TREPPENRECHNER® der GILLARDON AG financial software, heute msg-gillardon).

Bekanntermaßen gibt es keine andere Methode, die alle Funktionen so vereint wie das beweishilfekräftige Kontenprüfsystem EIBL. Aufgrund der Dissertation von Carsten Beckmann gilt die EIBL-Kontenprüfung als einzigartiges Kontenprüfprogramm welches als einziges, Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und Eingang in die Rechtswissenschaft fand.



Die von Hans Peter Eibl als 2-Konten-Modell entwickelte Zinsprüf-Software, ermöglicht Bankkunden die Kontrolle Ihrer Kontokorrent-
und Darlehenskonten. Systemische und systematische Falschabrechnungen von Banken und Sparkassen werden damit "offen gelegt"
und im Sinne gesetzlicher und richterlicher Bestimmungen korrigiert.


eibl-kontenprüfung.de /  copyright 2017

Datenschutz